Tradition, Gemeinschaft und gelebte Geschichte

Die Historie der St. Hubertus Schützenbruderschaft Kenten

Seit über einem Jahrhundert prägt unsere Bruderschaft das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Kenten.

Historie der St. Hubertus Schützenbruderschaft Kenten

Die Geschichte der St. Hubertus Schützenbruderschaft Kenten ist geprägt von Gemeinschaft, Tradition und dem unerschütterlichen Engagement zahlreicher Mitglieder. Seit der Gründung im Jahr 1924 hat sich die Bruderschaft stetig weiterentwickelt – getragen von Menschen, die das Vereinsleben mit Herz und Hingabe gestalten.

Die frühen Jahre (1921–1950er Jahre)

Die Anfänge unserer Bruderschaft reichen bis in die frühen 1920er Jahre zurück. Viele der Dokumente aus dieser Zeit sind handschriftlich verfasst, und wir arbeiten kontinuierlich daran, diese wertvollen Aufzeichnungen weiter aufzuarbeiten. Fest steht: Die Grundlage für eine lebendige Schützentradition wurde bereits in dieser frühen Phase gelegt.

Im Dezember 1956 mussten wir uns von unserem Gründungspräses, Pfarrer Wilhelm Keuter, verabschieden. Fünf Jahre später, 1961, verstarb der Gründungsbrudermeister Heinrich Junggeburth sen. – der Großvater unseres heutigen Brudermeisters.

Wachstum, Modernisierung und neue Impulse (1960–1980)

1964 feierte die Bruderschaft ihr 40-jähriges Bestehen und richtete erstmals das Bezirksbundesfest des Bezirks Bergheim-Nord aus. Ein besonders prägender Schritt folgte 1974: Erstmals wurden weibliche Mitglieder aufgenommen, die auch direkt an den Festzügen teilnahmen.

1978 wurde mit großem Zulauf die Gruppe der Schülerschützen gegründet – ein Meilenstein für die Jugendförderung in Kenten.

Nur ein Jahr später begann der Bau eines eigenen Schützenheims. Mit dem ersten Spatenstich am 2. Juni 1979 startete ein gemeinschaftliches Projekt, das von unzähligen freiwilligen Helfern getragen wurde. Am 17. Mai 1980 konnte das Schützenheim feierlich eingeweiht werden – ein Ort, der seitdem Mittelpunkt des Vereinslebens geblieben ist.

1981 wurde erstmals eine Schützenschwester Schützenkönigin: Inge Junggeburth schrieb Bruderschaftsgeschichte. 1982 und 1983 prägten traurige Ereignisse: Mit Fritz Engels und Pfarrer Johannes Evers verstarben zwei langjährige, verdiente Persönlichkeiten der Bruderschaft.

Stärkung der Jugend und weitere Entwicklungen (1985–2000)

1985 wurde die Jugendabteilung um die Kinderschützen erweitert – zunächst ab 8 Jahren, später bereits ab 6 Jahren. 1986 richteten die Kentener Schützen ein weiteres Mal das Bezirksbundesfest aus.

1995 folgte ein außergewöhnliches Ereignis: Mit Josef Falterbaum wurde bereits der dritte Kentener Schützenbruder in Folge zum Bezirksbundesmeister gewählt – nach Georg Vetten und Willi Rögele.

Ein neues Jahrtausend voller Ereignisse (2000–2016)

2003 wurde die Krönung des Schützenkönigs erstmals in einer eigenen Trauermesse erlebt: Schützenkönig Jakob Junggeburth heiratete seine Ute. Kurz nach dem Schützenfest musste die Bruderschaft jedoch Abschied nehmen – Heinrich Junggeburth, langjähriger Brudermeister und Ehrenbrudermeister, verstarb.

2007 folgte der Tod eines weiteren Ehrenbrudermeisters: Erwin Schenk. Im selben Jahr starteten die Kentener Schützen ihre erste große Mallorca-Party – ein Format, das sich schnell als Highlight im Schützenkalender etablierte.

2008 wurde die Bruderschaft offiziell in das Vereinsregister eingetragen. 2010 wurde das Schützenfestprogramm erweitert: Das Prinzen- und Königsschießen wurde integriert, sodass sich neue Majestäten bereits ein Jahr vor Amtsantritt vorbereiten konnten.

2012 wurde Michael Fabricius der vierte Kentener Bezirksbundesmeister. 2014 feierten die Hubertus Schützen ihr 90-jähriges Bestehen und richteten zum 60. Mal das Bezirksfest aus – ein großartiges Jubiläumsfest.

2015 wurde Michael Fabricius zum achten Brudermeister gewählt. Jakob Junggeburth erhielt zum Abschluss seiner Amtszeit die Ernennung zum Ehrenbrudermeister. 2016 verstarb der Ehrenbrudermeister.

Gegenwart und Zukunft (ab 2017)

2017 übernahm Heinz Junggeburth das Amt des Brudermeisters – als neunter Brudermeister in der Vereinsgeschichte und als vierter in der Familie Junggeburth. 2020 erfolgte ein erneuter Generationswechsel: Heinz Junggeburth übergab die Verantwortung an Thomas Kux, der seither als zehnter Brudermeister die Geschicke der Bruderschaft leitet.

Aus der Statistik

In Zahlen

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